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Organspende

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Sie können dafür oder dagegen sein – Hauptsache, Sie äussern Ihren Willen!

   

Es gibt so viele Meinungen, wie es Menschen gibt. Das ist bei der Frage, ob man im Todesfall Organe, Gewebe und Zellen spenden will, nicht anders. Egal, ob Sie für oder gegen eine Spende sind, wichtig ist, dass Sie Ihren Willen rechtzeitig kundtun. Denn wenn Ihre Zustimmung oder Ablehnung fehlt, werden Ihre nächsten Angehörigen in einer Trauersituation mit dieser Frage konfrontiert.

   

Organe, Gewebe oder Zellen können bis ins hohe Alter gespendet werden. Nicht das Alter, sondern der Gesundheitszustand ist für eine Organspende entscheidend. Zu einer Organentnahme kommt es am häufigsten nach Tod wegen einer Hirnblutung. In der Schweiz wird am häufigsten die Niere transplantiert, gefolgt von Leber, Lunge, Herz, Bauchspeicheldrüse und Dünndarm. Bei

den Geweben überwiegt die Transplantation von Augenhornhaut vor Gehörknöchelchen und Herzklappen.

   

Wichtig ist, dass Sie sich entscheiden – ob dafür oder dagegen – sonst müssen es früher oder später Ihre Angehörigen für Sie tun.

   

Seit dem 1. Oktober 2018 kann die persönliche Entscheidung im Nationalen Organspenderegister eingetragen werden

Quelle: Bundesamt für Gesundheit BAG

Hinweis:

   

Wenn Sie sich mit Ihren Angehörigen abgesprochen haben, Organe zu spenden oder nicht zu spenden, tragen Sie eine Spendekarte immer auf sich, in der Ihr Wille schriftlich festgehalten ist.

   

Spendekarten können bei Arztpraxen, Apotheken, Spitälern oder

bei Swisstransplant Tel. 0800 570 234 kostenlos bezogen werden.

   

Seit Oktober 2018 kann die persönliche Entscheidung direkt im Nationalen Organspenderegister festgehalten werden.

Kontakt: 

   

Swisstransplant

Effingerstrasse 1, 3011 Bern

Tel. 058 123 80 00 / 0800 570 234

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